Was ist Swing?

Interview mit Frankie Manning

Swingtanz - Was ist das?

Swingtanz, eigentlich Lindy Hop, ist ein Gesellschaftstanz, der sich Ende der 20er Jahre unter afro-amerikanischem Einfluss aus dem Charleston in Amerika entwickelt hat.

Seine Hochzeit hatte er in den 30er/40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die afro-amerikanischen Wurzeln dieses Tanzes sind unverkennbar: Geerdete Haltung, weicher Bounce (ein Federn) in den Knien und eine Fülle von Möglichkeiten zur Improvisation für den Leader sowie für den Follower sind sein Markenzeichen.

Interpretiert wird die Musik von Glenn Miller, Benny Goodman, Duke Ellington und vielen anderen Größen dieser Ära, die in dem legendären Savoy Ballroom ein- und ausgingen. Selbst Fred Astaire kam, um sich Schritte abzugucken und sich inspirieren zu lassen. Ob schnelle flippige Rhythmen oder ein eher langsamerer Blues, jeder Tanz ist ein einmaliges Erlebnis zweier Tänzer mit dieser schönen Musik.

Da es sich um einen sogenannten "social dance" handelt und man mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschen tanzen möchte, ist das Führen und Folgen international kompatibel. Es gibt keine Choregrafien und somit weiss man nie, was als nächstes passiert. Das macht den Reiz und das Besondere dieses Tanzes aus.

Wer Swingmusik mag, wird erstaunt sein, dass man sie auch tanzen kann.

Stillsitzen undenkbar!